Neuenburg

 

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Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars "Der Körper als Instrument- Körpersprache, Präsenz und Kommunikation im Theater" mit Sandra Rasch (Foto hinten-Mitte) in Neuenburg.
Wir waren dabei: Ingrid Fehr (Braunschweig) Gisela Grote, Ralf Krack, Ingrid Orth-Krack (Cuxhaven) Tammo Albers (Delmenhorst) Iris Kreps, Dajo Kaiser (Emden) Jochen Meiners, Alfons Wojakilowski (Neuenbrug) Udo Rohde (Nordenham) Maren Groth-Ische (Oldenburg) Anne Lüßen, Christine Fromme, Pia Juchem (Osterholz-Scharmbeck) Heike Wessels, Michael Terhaag, Wilfried Päper (Varel) Svenja Eilers (Wilhemshaven) Sandra Rasch (Oldenburg)

 



Theater am Meer Wilhelmshaven

Horst Jönck wird 90


Über 50 Jahre im Niederdeutschen Theater aktiv.
Rat als „Graue Eminenz“ auch heute noch gefragt

 

Jönk

Publikumsliebling Horst Jönck als „Kaiser Willem II“
im Musical "In ́t Witte Rössl" (Spielzeit 2008/09) – BILD: TaM


WILHELMSHAVEN – Am 3. Oktober feierte das Ehrenmitglied der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer“, Horst Jönck seinen 90. Geburtstag. Bühnenleiter Arnold Preuß sagt dazu: „Horst Jönck hat sich in seiner über 50-jährigen Zugehörigkeit zur Bühne in herausragender Weise um die niederdeutsche Sprache und das niederdeutsche Bühnenspiel verdient gemacht. Er war und ist stets ein Garant für Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Einsatzfreude. Ein Theaterenthusiast wie man ihn nur noch sehr selten findet. Wir sind stolz, ihn bei uns zu haben!“

„Horst Jönck hat nicht nur über 80 Rollen auf der Bühne Leben eingehaucht, sondern die unterschiedlichsten Charaktere mit seiner vielschichtigen Darstellungskraft seinen eigenen, unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Egal ob es sich um heitere oder ernste Rollen handelte, er ist stets authentisch geblieben. Ein echter Volksschauspieler, der seit vielen Jahrzehnten ein gern gesehener Publikumsliebling ist, dem das Ensemble von Herzen gratuliert und mit Dankbarkeit auf sein ehrenamtliches Engagement schaut“, so der Bühnenleiter.
In über 10 Inszenierungen konnte Horst Jönck als Regisseur seinen Ideenreichtum an andere Darsteller weitergeben und errang unter anderem in der Spielzeit 1989/90 den zweiten Platz beim Wettbewerb um den Willy-Beutz- Schauspielpreis mit dem Stück ‚Mudder Mews‘. Ins Fernsehen schaffte er es mit der Aufzeichnung von ‚Jeppe in’t Paradies‘. In der Komödie spielte er 1982/83 den Diener ‚Hein‘. Weitere kleinere Fernsehauftritte kamen hinzu, wie 2005 im Bremer Tatort ‚Schwelbrand‘ an der Seite von Sabine Postel und Oliver Mommsen.
Als Organisator, Gestalter und Protagonist der bühneneigenen Sketchgruppe erfreute er über viele Jahre das Publikum auf Vereinsfesten, Geburtstagsfeiern und sonstigen Unterhaltungsanlässen. Auch als Plattdeutsch-Lehrer betätigt sich Jönck noch heute sehr erfolgreich. Seit 1992 vermittelt er an der Volkshochschule in zwei „Klönsnack-Kursen“ das Oldenburger Platt. Auch war er in den Anfängen von Radio Jade als Moderator für die täglichen Plattsendungen engagiert.
Der gebürtige Oldenburger wusste aber nicht nur im Rampenlicht der Bühne zu überzeugen, denn als Beisitzer, Werbeleiter und Schatzmeister war er bis 1999 in verantwortlichen Vorstandsfunktionen tätig. Auch danach wollte und konnte der Vorstand auf seine Erfahrungen und Ratschläge nicht verzichten, so dass er bis heute in beratender Funktion aktiv in die Vorstandsarbeit eingebunden ist.
„Für seine verdienstvolle Tätigkeit wurde er im Juni 2014 zum Ehrenmitglied der Bühne ernannte und an seinem 50-jährigen Bühnenjubiläum vor zwei Jahren offiziell zur „Grauen Eminenz“ des Theaters ernannt, was ein Ausdruck der hohen Wertschätzung seines uneigennützigen Einsatzes für das Theater am Meer zeigt“, so Arnold Preuß. Neben vielen Ehrungen durch die eigene Bühne und den Niederdeutschen Bühnenbund hat die Stadt Wilhelmshaven Horst Jöncks ehrenamtliches Engagement im September 2002 mit der Verleihung der Stadtmedaille gewürdigt.




       Ministerium für Wissenschaft und Kultur

28 Millionen Euro für niedersächsische Landschaften und Kulturfachverbände Kulturministerin unterzeichnet Zielvereinbarungen 2018 bis 2020

Niedersachsen gibt den Landschaftsverbänden und Kulturfachverbänden Planungssicherheit für die kommenden drei Jahre. Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić und Vertreterinnen und Vertreter der Verbände sowie der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel (ba) haben heute in Hannover neue Zielvereinbarungen unterzeichnet, die für die Jahre 2018 bis 2020 gelten. In diesem Zeitraum wird das Land jährlich insgesamt rund 6,1 Millionen Euro für die Kulturfachverbände und die ba bereitstellen. Den Landschaften werden insgesamt rund 3,37 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt.

„Mit den neuen Zielvereinbarungen stellen wir sicher, dass die niedersächsischen Landschaften und Kulturfachverbände ihre vielfältigen Aufgaben weiterhin wahrnehmen und dabei den veränderten Anforderungen gerecht werden können“, sagt die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur Gabriele Heinen-Kljajić. „Vor allem im ländlichen Raum sind die Landschaften für die Kulturförderung unverzichtbar, denn sie erreichen auch kleine Einrichtungen und Vereine. Die Kulturfachverbände sind wichtige und kompetente Partner des Landes Niedersachsen, wenn es darum geht, Kulturanbieter zu beraten, zu fördern und untereinander zu vernetzen.“
Die Zielvereinbarungen liefern den Landschaften, Kulturfachverbänden und dem Land Niedersachsen die Grundlage für eine zukunftsfähige Kulturförderung, die nahezu alle Sparten abdeckt. Sie sehen vor, dass die Verbände auch zukünftig mehrjährige Projekte fördern und kleine, regionale Kulturschaffende in ihrer Entwicklung unterstützen können. Der Fokus ihrer Arbeit richtet sich dabei u.a. auf kulturelle Teilhabe, kulturelle Bildung, Integration, Inklusion und den Ausbau breitenkultureller Angebote. Ein zusätzlicher Schwerpunkt der Landschaften ist die Pflege der niederdeutschen Sprache.
Mit folgenden Kulturpartnern wurden neue Zielvereinbarungen abgeschlossen:
 Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur in Niedersachsen
 Landesverband Freier Theater in Niedersachsen
 Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen
 Landesverband der Kunstschulen in Niedersachsen
 Landesarbeitsgemeinschaft Jugend & Film Niedersachsen – Mobiles Kino
 Museumsverband für Niedersachsen und Bremen
 Landesarbeitsgemeinschaft Rock
 Film- und Medienbüro Niedersachsen
 Landesmusikrat Niedersachsen
 Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

 Im Verbund: Niedersächsischer Heimatbund und Niederdeutscher Bühnenbund
Niedersachsen und Bremen, Arbeitsgemeinschaft niedersächsischer Freilichtbühnen im Verband deutscher Freilichtbühnen – Region Nord, der Landestrachtenverband Niedersachsen sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Tanz Niedersachsen
 Im Verbund: Friedrich-Bödecker-Kreis in Niedersachsen und die sechs niedersächsischen Literaturbüros und -zentren (Literarisches Zentrum Göttingen, Literaturhaus Hannover, Literaturbüro Lüneburg, Literaturbüro Oldenburg, Literaturbüro Westniedersachsen, Raabe-Haus:Literaturzentrum Braunschweig)

Folgende Landschaften, Landschaftsverbände und Träger der regionalen Kulturförderung haben die Zielvereinbarungen unterzeichnet:

 Ostfriesische Landschaft
 Oldenburgische Landschaft
 Landschaftsverband Stade
 Landschaftsverband Hildesheim
 Emsländische Landschaft
 Landschaftsverband Osnabrücker Land
 Landschaftsverband Südniedersachsen
 Lüneburgischer Landschaftsverband
 Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
 Landschaftsverband Weser-Hunte
 Schaumburger Landschaft
 Landschaftsverband Hameln-Pyrmont
 Regionalverband Harz
 Region Hannover – T eam Kultur


 

"Slapstick und Komik im Schauspiel" in Delmenhorst

 

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Unter der Leitung von Schauspieler René Schack fand ein Seminar "Slapstick und Komik im Schauspiel" in Delmenhorst statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert und haben mit viel Spass und Freude am Seminar teilgenommen.
Für das leibliche Wohl sorgte wie immer Erika Caspers vom NTD Delmenhorst. Ein Besuch der Vorstellung "De Falkenborg", gespielt von den "Jungs un Deerns" des NTD Delmenhorst in Kleinen Haus machte das Seminar zu einem nachhaltigen Erlebnis.

Auf dem Foto von links hinten: Dajo Kaiser (Emden) Tammo Albers (Delmenhorst) Birgit Frerichs (Emden) Ingrid Fehr (Braunschweig) Edith Gleibs (Aurich) Sandra Rohe (Haselünne) Iris Krebs (Emden) Irmgard Hebbeln (Braunschweig)
vorne von links: René Schack (Referent-Oldenburg) Herma Peters (Aurich) Christine Brückner (Aurich)
Traditionell darf Barnie, der Hund von Heini Caspers nicht fehlen. 

 

 


 

Maskenbildnerei für Fortgeschrittene

Das im Seminarklalender 2017 angekündigte Seminar "Maskenbidnerei für Fortgeschrittene" findet am 4. November 2017 im Oldenburgischen Staatstheater statt.
Anmeldungen erfolgen über die Bühnen-und Theaterleitungen.

 

 


  

Oldenburg
Der "Theater-Zedel" für den Monat Oktober 2017 ist online. 

 


 

Ausschreibung
 

Die Niederdeutsche Bühne Cuxhaven präsentiert Theaterfestival „Neue Niederdeutsche Dramaturgie“ des Niederdeutschen Bühnenbundes vom 25. – 27. Mai 2018 im Stadttheater Cuxhaven
 

Im Rahmen des Theaterfestivals werden von Freitag, 25. Mai bis Sonntag, 27. Mai 2018 im Stadttheater Cuxhaven Gastspiele der Bühnen | Theater des Niederdeutschen Bühnenbundes präsentiert. Inhaltlich haben die Inszenierungen nur eine Gemeinsamkeit: Es handelt sich um ein neues Theaterstück in niederdeutscher Sprache (niederdeutsche UA oder NDE), welches erstmals in der Spielzeit 2017/18 an der jeweiligen Bühne gezeigt wurde.

Neben der Vorstellung des neuen Theaterstücks sollen die dabei gezeigten individuellen Leistungen im Bereich der Darstellung mit einem Preis für die beste weibliche und männliche Haupt- und Nebenrolle ausgezeichnet werden. Die vier Preisträger werden von einer Fach-Jury gekürt.

Die Bühnen | Theater des Niederdeutschen Bühnenbundes können sich ab sofort bis spätestens 1. Oktober 2017 für die Teilnahme bewerben. Die Reihenfolge und Aufführungstage der Stücke wird von der Festivalleitung entschieden.

Mit dem Stadttheater Cuxhaven steht eine Bühne zur Verfügung, die allen technischen Anforderungen gerecht wird. Die teilnehmenden Bühnen leisten den Transport des Ensembles und des weiteren notwendigen Personals, der Kulissen, Requisiten und sonstigen Einrichtungsgegenstände, den Auf- und Abbau der Kulissen und Spielrequisiten sowie die Einrichtung der Beleuchtung, fahren die Vorstellung mit eigenem Personal (Inspizient, Beleuchtung, Ton). Die Bühne Cuxhaven stellt für die Einweisung und Unterstützung (Bühnentechnik, Beleuchtung) zwei fachkundige Bühnentechniker zur Verfügung.

Die technische Einrichtung sollte zwei ½ Stunden nicht übersteigen. Es finden keine vorherigen Durchläufe statt, eine kurze Verständigungs- und Orientierungsprobe ist möglich. Evtl. notwendige Wiederaufnahmeproben sind am eigenen Spielort durchzuführen.

Die Bühnen erhalten für den Auftritt mindestens einen pauschalen Ersatz für den Kulissen- und Ensembletransport (wobei die jeweiligen Entfernungen berücksichtigt werden sollten) einschließlich der Kosten für Tantiemen und Gema. Für notwendige Übernachtungen wird ebenfalls mindestens ein pauschaler Kostenersatz gezahlt. Es wird die volle Kostenübernahme des Gastspiels angestrebt. Dies ist abhängig von den einzuwerbenden Zuschüssen.

Hinweis der Festivalleitung (Bühnenbund)
Die Finanzierung des Theaterfestivals steht unter dem Vorbehalt der Gewährung der zu beantragenden Zuschüsse. Der Bühnenbund strebt dabei die volle Kostenübernahme bei sparsamen Lösungen an. Es müssen mindestens 4 Bühnen teilnehmen, die Maximalgrenze liegt bei 8 Inszenierungen.

 
Nähere Informationen erteilt die Geschäftsstelle des NBB



 
Oldenburg StatisLOGO
Die Statistik 2016 des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen kann mit einem Klick auf das LOGO eingesehen werden.
 

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Im Pressearchiv (Presse) finden Sie die neuste Umfrage des Instituts für Niederdeutsch (INS) und des Instituts für Deutsche Sprache (IDS) zum Niederdeutschen.

Die Jahreszahlen des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen sind veröffentlicht und können unter Formulare eingesehen und heruntergeladen werden.
Nachfragen bitte an die Geschäftsstelle des NBB